Reitkunst für

Islandpferde

Das sind wir 

Wir sind eine (bisher noch sehr) kleine Gruppe von Islandpferde-Reiterinnen, die sich auf die Suche nach einem pferdegerechten, schonenden und logisch aufgebauten Ausbildungskonzept gemacht haben. Wir wollen unsere Isländer nicht so reiten, wie man das leider noch häufig sieht: hochgezogener Kopf, weggedrückter Rücken, Gewichte an den Beinen und zurückgelegter „Töltsattel“. Tölt ist eine natürliche Gangart – da muss es doch einen anderen Weg geben!

Im Konzept der Akademischen Reitkunst nach Bent Branderup sind wir fündig geworden und haben gemerkt, dass gerade kleine, mehrgängige Pferde enorm von diesem Weg profitieren. Da es in unserer Nähe (noch) keine lizensierten Branderup-Trainer gibt, sind wir froh über unsere Gruppe Reitkunst Südwest, die regelmäßig Kurse mit Maria Roob (Branderup-Trainerin und Wappenträgerin) und Alexandra Bohl (Wappenträgerin) organisiert. Susanne Waltersbacher, die diese Möglichkeit ins Leben gerufen hat, unterstützt uns außerdem durch viele gute Tipps und regelmäßigen Unterricht. Diese Art des Lernens fördert die selbstständige Arbeit mit dem Pferd. Daher haben wir uns auch theoretisch intensiv mit den Themen „Akademische Reitkunst“ und „Biomechanik“ beschäftigt.

Vieles in der Grundausbildung unserer Islandpferde unterscheidet sich überhaupt nicht von der Arbeit mit dreigängigen Pferden. Der vierte und fünfte Gang sowie der Charakter unserer Isländer bringen dennoch einige Besonderheiten mit sich. Der (nach unserem Wissen) einzige Islandpferde-Trainer, der die akademische Reitkunst, die Erkenntnisse aus der Biomechanik und das Gangpferdereiten auf hohem Niveau miteinander verknüpft, ist der Schweizer Thomas Haag. Er nimmt bereits seit 12 Jahren regelmäßig an Kursen von Bent Branderup teil und gibt sein Wissen in Form von Büchern und Kursen weiter.

Unsere Erfahrungen auf dem Weg der Reitkunst mit Islandpferden möchten wir gerne auf unserer Webseite weitergeben und Mut machen, ein bisschen über den Tellerrand der „Isi-Szene“ zu schauen – Es lohnt sich!

(Text: Anja Hebel)